Was ist Demenz

Unter dem Begriff Demenz werden über 50 Erkrankungsformen unterschiedlicher Ursache zusammengefasst. Es handelt sich um eine erworbene Störung des Gedächtnisses, die durch neurogenerative Veränderungen im Gehirn entsteht.

Typische Symptome sind Vergesslichkeit, Probleme mit der Orientierung, Verhaltensveränderungen und der zunehmende Verlust von emotionalen und sozialen Fähigkeiten.

Die häufigste Form ist die Alzheimer-Demenz, die durch Plaque Ablagerungen im Gehirn gekennzeichnet ist. Dadurch kommt es zu einer Verschlechterung kognitiver Fähigkeiten und des Kurzzeitgedächtnisses sowie zu einer Veränderung der Persönlichkeit.

Auch die Erinnerung an Namen, Daten und Orte lässt typischerweise nach.

Die Vaskuläre Demenz ist die zweithäufigste Form. Sie entsteht durch eine Verminderte Durchblutung im Gehirn und geht mit Symptomen wie Verwirrung, Sprachstörungen und Stimmungsschwankungen einher.

Wie wird Demenz diagnostiziert

Um Demenz zu diagnostizieren gibt es verschiedene Untersuchungen, die teilweise vom Hausarzt oder Neurologen durchgeführt werden. 

Auf dieser Seite findest du weiterführende Informationen zur Diagnose von Demenz.

Fest steht, je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser.

Ursachen für Demenz

Die genauen Ursachen von Demenz sind bis heute nicht sicher geklärt. Jedoch gibt es zahlreiche Studien und Untersuchungen, die mögliche Risikofaktoren identifiziert haben.

Zu den relevantesten Risikofaktoren zählen:

  • Entzündliche Prozesse
  • Hoher oxidativer Stress
  • Genetik
  • Kardiovaskuläre Erkrankungen (Z.B. Bluthochdruck)
  • Lebensalter

Du brauchst eine schritt für schritt anleitung, die es dir einfach macht gesunde ernährung und regelmäßiges Training

unkompliziert und ohne viel aufwand

in deinen alltag zu integrieren?


Dann sichere dir jetzt exklusiv deinen kostenlosen

6 schritte Gesundheits-guide.

Was man präventiv gegen Demenz tun kann

Wenn man sich die Risikofaktoren genauer anschaut fällt auf, dass es durch gezielte Maßnahmen möglich ist aktiv gegen drei von fünf möglichen Risikofaktoren vorzugehen.

Im Folgenden gehe ich weiter darauf ein, wie es durch die richtige Ernährung und einem gesunden Lifestyle gelingt die meisten Risikofaktoren für eine Demenz Erkrankung präventiv zu vermindern.

Entzündliche Prozesse

Entzündliche Prozesse entstehen immer dann, wenn Gewebe verletzt oder gereizt werden. Sobald eine Entzündung mit den typischen Symptomen Rötung, Schwellung, Erwärmung, Schmerzen und Funktionseinschränkung vorliegt, werden im Körper Prozesse aktiviert, die einer Hemmung der Entzündungsreaktion dienen.

Die Entzündungsreaktion dient immer der Heilung des betroffenen Gewebes.

Um eine komplikationslos ablaufende Entzündungsreaktion zu gewährleisten, ist der Körper auf bestimmte (Nähr-)Stoffe angewiesen.

Stehen dem Körper durch Mangel- oder Fehlernährung nicht alle notwendigen Nährstoffe zu Verfügung, kann es zu Komplikationen der Entzündungsreaktion kommen. So kann aus einer akuten Entzündung, die nur wenige Tage dauert zu einer chronischen kommen, die unter Umständen über Monate oder sogar Jahre anhält.

Bestimmte Nährstoffe haben also einen positiven Einfluss auf Entzündungsreaktionen und können diese unterstützen.

Zu diesen Nährstoffen zählen:

Omega 3 Fette, Antioxidantien, ausgewählte Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe.

Omega 3 Fette

Omega 3 Fette, die beispielsweise in Lachs, Walnüssen und Leinsamen enthalten sind, haben bewiesenermaßen eine Entzündungshemmende Wirkung.

Um (nicht nur) präventiv gegen Demenz vorzugehen, empfiehlt sich also ein regelmäßiger Konsum von hochwertigen Omega 3 Fettsäuren.

Omega 6 Fette, die unteranderem in Fertigprodukten, Backwaren und industriell verarbeiteten Lebensmitteln vorkommen, sollten hingegen gemieden werden, da diese Entzündungsreaktionen anfeuern und somit verstärken.

Antioxidantien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe

Antioxidantien wie Vitamin C, E und A, OPC, Selen und Flavonoide helfen Entzündungsprozesse zu hemmen und wirken gleichzeitig gegen Oxidativen- Stress, indem sie freie Radikale unschädlich machen.

Somit wirken sie gleich gegen zwei der Hauptrisikofaktoren für Demenz.

Sichere Dir jetzt Deine kostenlosen Gesundheits-Mails und erhalte regelmäßig brandheiße Insiderinformationen, die Dir dabei helfen bis ins hohe Alter fit, gesund und Leistungsfähig zu bleiben!

Oxidativer Stress

Durch Umwelteinflüsse, dem eigenen Lebensstiel und der Ernährungsweise kommt es durch Zwischenprodukte des Stoffwechsels zu der Entstehung von freien Radikalen. Da den freien Radikalen ein Elektron fehlt und sie immer bestrebt sind, „vollständig“ zu sein, klauen sie sich Elektronen anderer Zellen. Dieser Vorgang wird Oxidation genannt.

Bei einem Überfluss an freien Radikalen entsteht Oxidativer Stress, der erhebliche Schäden im menschlichen Körper ausrichten kann.

Antioxidantien wirken gegen die freien Radikale und machen diese unschädlich.

Mit einer ausreichenden Versorgung von Antioxidantien schlägt man demnach zwei Fliegen mit einer Klappe.

Vitamin C

Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin und ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Außerdem ist Vitamin C ein Antioxidant und schützt die Zelle, indem es freie Radikale unschädlich macht.

Des Weiteren ist es an der Bildung von kollagenen Fasern und neuen Blutgefäßen beteiligt und somit für die Wundheilung unverzichtbar.

Zu den Lebensmitteln, die Vitamin C enthalten gehören unteranderem Sanddorn, Paprika, schwarze Johannisbeere, Zitrusfrüchte, Spinat und Kohl.

Vitamin E

Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin mit einer antioxidativen Wirkung. Es wirkt also ebenso wie das Vitamin C gegen freie Radikale und ist damit verantwortlich für den Schutz der Zellen. Vitamin E ist neben der Wundheilung auch an der Zellteilung beteiligt.

Lebensmittel, die Vitamin E enthalten sind unter anderem: Walnüsse, Mandeln, Olivenöl, Sojaprodukte und Sonnenblumenkerne. 

Vitamin A

Vitamin A ist besonders am Wachstum der neuen Zellen als auch an der Spezialisierung der zukünftigen Aufgaben beteiligt. Außerdem stimuliert Vitamin A das Immunsystem und steigert so den Schutz vor Infektionen.

Vitamin A ist ausschließlich in tierischen Produkten wie Milch, Eigelb, Butter und Fisch zu finden. Die Vorstufe des Vitamin A, das ß-Carotin jedoch ist auch in pflanzlichen Lebensmitteln wie Karotten, Spinat, Grünkohl oder Aprikosen zu finden.

ß-Carotin wird anschließend im Körper zu Vitamin A umgewandelt.

Selen

Selen ist Teil wichtiger Enzyme, unterstützt das Immunsystem und wirkt gegen oxidativen Stress. Zu den Lebensmitteln, in denen Selen enthalten ist zählen Reis, Lachs, Paranüsse und Eier.

OPC

OPC oder Traubenkernextrakt ist derzeit eins der wirkungsvollsten Antioxidantien.

Lebensmittel, die von Natur aus Traubenkernextrakt enthalten sind: Rotwein, rote Weintrauben, Heidelbeeren und Äpfel.

Flavonoide

Auch die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehörenden Flavonodie sind als Antioxidant bekannt. Sie sind für die Farbgebung der Pflanzen bekannt und sind vor allem in Äpfeln, Rote Bete, Roten Trauben und Rotkohl enthalten.

Kardiovaskuläre Erkrankungen

Kardiovaskuläre Erkrankungen wie beispielsweise Bluthochdruck sind ein weiterer Risikofaktor für Demenz.

Neben den oben genannten Ernährungsempfehlungen spielen bei der Prävention von Kardiovaskulären Erkrankungen auch Faktoren wie ausreichend Bewegung, Reduzierung des Körpergewichts als auch des Bauchfetts, nicht Rauchen und ein Mäßiger Konsum von Alkohol eine entscheidende Rolle.

Ausreichend Bewegung

Ein ausreichendes Maß an Bewegung wirkt gleich gegen mehrere Risikofaktoren und ist neben der Ernährung einer der bedeutsamsten Punkte bei der Prävention Demenzieller Erkrankungen.

Körperliche Aktivität kann nicht nur bei der Erreichung des „Normalgewichts“ und der Reduktion des Bauchfetts helfen, sondern verlangsamt laut Studien auch den Abbau kognitiver Fähigkeiten, einer der häufigsten Begleiterscheinungen einer Demenz Erkrankung.

Zusammenfassung:

Auch wenn die Ursachen noch nicht ausreichend geklärt sind, haben Untersuchungen und Studien mögliche Risikofaktoren identifiziert, die man teilweise durch die Ernährung und ausreichend körperlicher Aktivität positiv beeinflussen kann.

Um präventiv gegen demenzielle Erkrankungen vorzugehen, ist auf eine entzündungshemmende Ernährung als auch auf die Deckung bedeutender Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu achten. Eine besondere Rolle spielen dabei die Vitamine C, E und A, das Spurenelement Selen als auch das antioxidativ wirkende OPC.

Von mindestens genauso großer Bedeutung ist ein aktiver Alltag mit ausreichend Bewegung und Sport.

Generell ist es (wie immer) lohnenswert so früh wie möglich mit präventiven Maßnahmen zu beginnen, denn bei demenziellen Erkrankungen finden schon Jahre vor den ersten Symptomen neurodegenerative Veränderungen im Gehirn statt.

Du brauchst eine schritt für schritt anleitung, die es dir einfach macht gesunde ernährung und regelmäßiges Training

unkompliziert und ohne viel aufwand

in deinen alltag zu integrieren?


Dann sichere dir jetzt exklusiv deinen kostenlosen

6 schritte präventions-guide.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.